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Zukunft Bauen«The Next Big Thing»: Bernhard Berger

«The Next Big Thing»: Bernhard Berger

First Movers:

Neun Akteure der Digitalisierung in der Schweizer Bauwirtschaft verraten, welche Dinge als Nächstes gross rauskommen und sowohl ihre Branche als auch die Gesellschaft prägen werden – Bernhard Berger, Präsident der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmen (usic).

Bernhard Berger, Präsident der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmen (usic). (Bild: PD)

Dieser Artikel ist im Rahmen der NZZaS-Verlagsbeilage «Zukunft Bauen» erschienen. Inhalt realisiert durch NZZ Content Solutions in Kooperation mit Brand RelationsHier geht es zu den NZZ-Richtlinien für Branded Content.

Bildung ohne Sexismus

Mitten in den Vorbereitungen zur Sensibilisierungskampagne «Math Dealer» der Schweizerischen Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmen (usic) rund um die Themen-Cloud «Mädchen und Mathematik» war im «Tages-Anzeiger» kürzlich die Schlagzeile «Masturbation statt Multiplikation » zu lesen. Anlässlich des Frauentags vom 8. März 2019 kämpfte eine Gruppe Gymnasiastinnen unter anderem mit diesem Slogan für alternative Bildungsinhalte und für eine Bildung ohne Sexismus. In ihrer Projektwoche traten auch führende GenderforscherInnnen auf, so zum Beispiel mit einem Referat zum Stichwort «Wissen und Geschlecht», das aufzeigte, weshalb an Schulen hauptsächlich «Männerwissen » gelehrt wird.

«Mädchen sind in Mathe so gut wie Jungs!»

«SRF» publizierte einige Monate zuvor einen langen und fundierten Artikel zur Geschlechterungleichheit in der Mathematik. Dieser zeigte anhand mehrerer Studien und Ländervergleiche auf, dass diese geschlechterspezifische Ungleichheit im Mathematikunterricht in der Schweiz eine eigentliche Abnormität darstellt und somit kulturell geprägt ist.

Die Welt digitalisiert sich und dies branchenübergreifend. Berufsfelder werden verschwinden, neue werden entstehen und bestehende sich drastisch verändern. Wir brauchen Ingenieurinnen und Ingenieure – und davon viele. Wir können es uns schlicht nicht leisten, dafür das Potenzial der Frauen nicht voll auszuschöpfen. Es ist also nicht nur aus dem Prinzip der Chancengleichheit zentral, dass sich die Mindsets von Eltern, LehrerInnen und anderen Bezugspersonen ändern: Mädchen sind in Mathe so gut wie Jungs! Wir werden jeden Funken Kreativität brauchen, um die Phase des Umbruchs zu meistern. Es braucht Movers und Shakers, die kreativitäts- und innovationshemmende Muster und Strukturen benennen und den Mut haben, diese zu brechen. Und das können Frauen mindestens so gut wie Männer. Darauf zielte auch unsere Kampagne «Math Dealer»: Aufräumen mit dem Märchen, dass Mädchen nicht gut genug in Mathe sind.

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