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Zukunft BankingDossier #2/2019„Der Umbruch der Finanzwelt ist noch nicht da, doch er zeichnet sich ab“

„Der Umbruch der Finanzwelt ist noch nicht da, doch er zeichnet sich ab“

 

Bild: Oliver Kutsch, Head of Banking, Swisscom (l.) und Roger Wüthrich-Hasenböhler, Chief Digital Officer, Swisscom (r.)

Die Schweiz kann bei der Digitalisierung nicht an der Weltspitze mithalten. Das gilt auch für die Finanzindustrie. Dennoch sind der Chief Digital Officer und der Head of Banking Swisscoms zuversichtlich, dass die Banken ihren Platz behaupten können. Roger Wüthrich-Hasenböhler und Oliver Kutsch im Gespräch.

Wo steht die Finanzindustrie in der Schweiz in Sachen Digitalisierung?

Oliver Kutsch: Meiner Einschätzung nach liegt die Schweiz bezüglich Digitalisierung zurück. Das liegt daran, dass die Schweiz in gewisser Weise ein geschützter Markt ist. Faktoren wie eine geringere Marktgrösse, die Vielsprachigkeit oder die spezifische Regulierung der Schweizer Banken schwächen die Wettbewerbsintensität im internationalen Vergleich ab. Deshalb besteht Aufholbedarf, wenn es darum geht, die Digitalisierung mit neuen Geschäftsmodellen anzugehen. Bisher gibt es vor allem bei den Frontsystemen und beim Digital Onboarding punktuelle Verbesserungen.

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